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10 Tipps für einen Alltag (fast) ohne Plastik

8. Juni 2018

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© Clem Onojeghuo, Unsplash


1. Ab ins Körbchen

Nehmen Sie einen Korb, eine Stofftasche oder einen Jutebeutel mit zum Einkaufen. Für loses Obst, Gemüse und andere Kleinigkeiten gibt es Beutel aus Stoff, die man mit etwas Geschick auch selbst nähen kann. Legen Sie am besten in jede Handtasche und ins Auto einen Beutel.

2. Gut eingepackt

Brotdosen, Schüsseln und Schälchen aus Plastik sind praktisch, lassen sich aber leider kaum recyceln. Dosen fürs Frühstück oder zur Lebensmittelaufbewahrung gibt es auch aus Edelstahl, für Suppen oder warme Speisen auch isoliert. Simple Schraubgläser eignen sich ebenfalls für den Transport von Essbarem.

3. Bitte lächeln

Alle drei Monate sollte man die Zahnbürste wechseln. Eine Tube Zahncreme ist schon eher verbraucht. Verpackungsfreie Alternativen sind etwa Zahnbürsten aus Bambus oder Holz mit kompostierbarem Griff. Die Borsten müssen im Restmüll entsorgt werden. Statt Zahnpasta nimmt man z. B. lose Zahnputztabletten, die man vor dem Putzen zerkaut.

4. Mit Milch, aber ohne Plastik, bitte!

Die bunten Kaffeekapseln bestehen aus Aluminium, was zwar recycelbar, in der Herstellung aber extrem energieintensiv ist. Die kleinen Portionen sorgen zudem für mehr Abfall. Kaufen Sie den Kaffee doch unverpackt ein und bereiten ihn in einer Kaffeepresse (French Press) zu.

5. Sauber bleiben

Flüssigseife, Shampoo, Spülung und Duschgel sind in Plastikflaschen verpackt. Dabei tut es ein Stück Seife auch. Im Biomarkt und in Drogerien findet man mittlerweile eine große Auswahl an Seifenstücken für Hände, Körper und Haare. Auch flüssiges Shampoo kann man sich in vielen Unverpacktläden in Glas- oder alte Plastikflaschen abfüllen.

6. Wisch und weg

Taschentücher und Küchenrolle gibt es zwar aus Recycling-Papier, Müll entsteht trotzdem. Deshalb feiern Omas Stofftaschentücher gerade ein Comeback. Statt Küchenrolle kann man alte T-Shirts oder Handtücher in Stücke schneiden und später waschen. Auch für Hygiene-artikel wie Wattepads und Slipeinlagen gibt es Alternativen aus Stoff.

7. Läuft’s bei Ihnen?

Wasserflaschen schleppen ist in Deutschland unnötig. Das Leitungswasser wird ständig und sehr streng kontrolliert. Füllen Sie sich für unterwegs Wasser in Edelstahl- oder Glasflaschen ab. Sprudelfans sollten über die Anschaffung eines Wassersprudlers nachdenken, das spart im Vergleich zu PET-Flaschen Müll, Zeit und Muskelkraft

8. Großreinemachen

Reduzieren Sie Ihr Putzzeug lieber auf das Wichtigste. Mit einer Handvoll altbewährter Hausmittel wie Essig, Natron und Kernseife wer- den die eigenen vier Wände genauso sauber. Die passenden Rezepte finden Sie im Internet. In den leeren Plastikflaschen von Glasreiniger und Co. können Sie Ihre selbst gemixten Mittel aufbewahren.

9. Keine Werbung

Trotz des »Bitte keine Werbung«-Aufklebers landen hin und wieder Wurfsendungen, Kataloge und andere Werbepost im Kasten oder Treppenhaus. Setzen Sie sich mit den Absendern – sofern möglich – in Verbindung und teilen Sie am besten per E-Mail mit, dass Sie in Zukunft keine weitere Werbung erhalten möchten.

10. So wenig Plastik wie möglich

Versuchen Sie, aufmerksamer durchs Leben zu gehen und Ihr Bewusstsein für Plastik und Müll zu sensibilisieren. Halten Sie im Supermarkt Ausschau nach Unverpacktem oder Gläsern. Lehnen Sie unnötige Verpackungen und Tüten freundlich ab. Gute Adressen für einen verpackungsarmen Einkauf sind Wochenmärkte, Hofläden oder kleine Bioläden.

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