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Anna Vonnemann: Eine, die was bewegt

© Körber-Stiftung/Friedrun Reinhold

»Wenn ich mich als ›Rentnerin‹ in der Start-up-Szene bewege, werde ich in der Regel wegen meines Alters schräg angeschaut. Das muss sich ändern.« Anna Vonnemann, geboren 1949, korrigiert schräge Ansichten und körperliche Haltungen. Mit ihrer Entwicklung ReMoD (Remember Motion Device) hat sie ein Gerät erfunden, das Menschen mit Mobilitätsproblemen den notwendigen Impuls gibt, um die eigene Haltung zu verbessern. Und wie jede großen Erfinderin erhielt Vonnemann den Anstoß aus der eigenen Familie, da ihre Tochter seit der Geburt halbseitig gelähmt ist. Selbstständige Fortbewegung sei fast unmöglich – so haben es die Ärzte prophezeit. Doch davon hat sich die Berlinerin nicht beirren lassen. Im Juni wurde sie für ihre Erfindung und ihr Start-up von der Körber-Stiftung ausgezeichnet. Sie beweist: Auch mit 70 kann man einiges bewegen.

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