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AWO sagt NEIN zu Gewalt an Frauen

17. Februar 2017

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Um den Opfern ein Gesicht zu geben und sie aus ihrer Anonymität zu holen, hat das AWO Frauenhaus Würzburg am Marktplatz im Sommer 2016 eine aufsehenerregende Aktion veranstaltet: Elf Frauen aus der Würzburger Politik und der AWO wurden von zwei professionellen Visagistinnen mit Zeichen von Gewalt live geschminkt. Eine davon war Künstlerin Ghanna Dell, die selbst im Frauenhaus gewohnt hat, und die nun ihre »Models« mit blauen Augen, Hämatomen, Kratzern oder Würgezeichen entstellte.

Fotografiert wurden die freiwilligen Teilnehmerinnen zweimal: in unversehrtem und in »verletztem« Zustand. Daraus sind beeindruckende Vorher-Nachher-Porträts entstanden, die belegen, dass nach der Gewalt nichts mehr ist wie es war.

Die Foto-Ausstellung ist noch bis zum 24. Februar 2017 im Sozialreferat Würzburg, Karmelitenstraße 43, während der Öffnungszeiten zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen und Bilder finden Sie auch unter:

www.awo-unterfranken.de/information/kampagne-awo-gegen-gewalt-an-frauen

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