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Der Untergang vom Aufbruch einer neuen Ära

10. April 2012

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Schon seit ihrem Stapellauf am 2. April 1912 im nordirländischen Belfast war die R.M.S. Titanic ein Superlativ. Das von der britischen Reederei White Star Line auf der Harland & Wolff Werft gebaute Passagierschiff war zu diesem Zeitpunkt ein wahres Technikwunderwerk und zeitgleich größtes Schiff der Welt. Als unsinkbarer schwimmender Lebenstraum ihrer Erbauer und Passagiere brach die Titanic am 14. April 1912 zu ihrer Jungfernfahrt nach New York City auf – wo sie nie ankommen sollte.

Genau wie ihr Schwesternschiff, die Olympic, war die Titanic ebenfalls für den transatlantischen Liniendienst gedacht. Auf ihrer Route von Southampton über Cherbourg und Queenstown nach New York City sollte das damals größte Schiff der Welt vor allem den zahlreichen Auswanderern eine komfortable Überfahrt in deren neue Heimat bescheren. Insgesamt checkten für die Jungfernfahrt vor 100 Jahren über 1.300 Passagiere ein, die günstigste Kabine kostete damals 36 US-Dollar.

Neben zahlreichen prominenten Industriellen  und Unternehmern, die den Luxus der ersten Klasse genossen, waren auch viele Menschen aus den unteren Schichten mit an Bord, die von einer besseren Zukunft im Land der unbegrenzten Möglichkeiten träumten. Leider ging dieser Traum für die meisten nie in Erfüllung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 14. April 1912 gegen 23.40 Uhr kollidierte die Titanic etwa 300 Seemeilen südöstlich von Neufundland mit einem Eisberg.

Nur zwei Stunden und 40 Minuten nach der Kollision versank der einstige Meerestitan für immer im Nordatlantik. Und mit ihm ertranken von den insgesamt über 2.200 Menschen an Bord etwa 1.500 Passagiere und Besatzungsmitglieder. Grund für dieses seither als eine der größten Katastrophen auf See geltendes Unglück waren vor allem die unzureichende Anzahl an Rettungsbooten und die Unerfahrenheit des Personals im Umgang mit dieser heiklen Situation.

Doch auch wenn der Lebenstraum nach einer besseren Zukunft und der Luxus auf dem damals größten Schiff der Welt nur vier kurze Tage lang andauern sollte, so lässt die Geschichte der Titanic und damit das Schicksal vieler die Menschheit auch 100 Jahre nach dem Untergang nicht los. So war dieses Ereignis bereit 1997 der Ausgangspunkt für den zweiterfolgreichsten Film aller Zeiten, der mit insgesamt 11 Oscars® ausgezeichnet wurde. Heute, 15 Jahre danach, und zum traurigen 100-jährigen Jubiläum des Unglücks hat der Regisseur James Cameron den Untergang der Titanic nun in der digital bearbeiteten 3D-Fassung zurück auf die Großleinwand in die Kinos gebracht. Und genau wie damals wird das Filmtraumpaar schlechthin wieder von Leonardo DiCaprio und Kate Winslet gespielt.

Seit dem 5. April 2012 ist der atemberaubende 3D-Film TITANIC in unseren Kinos zu sehen!

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