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Die 7 Naturwunder

25. Juli 2012

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Das Immunsystem schwächelt, die Haut spielt verrückt, der Zuckerwert ist viel zu hoch? Mit diesen Heilpflanzen bekommen Sie sanft und effektiv Ihre Beschwerden in den Griff.

1. Passionsblume macht gelassen

Die von Jesuiten benannte Kletterpflanze ist mit ihren lila Blüten nicht nur wunderschön, sondern kann auch kleine Wunder bewirken. So hilft sie gegen Schlaf- und Herzrhythmusstörungen, Nervosität, Stimmungsschwankungen und Ängste. Für den Passionsblumentee gießt man 1 TL getrocknetes Kraut mit 150 ml kochendem Wasser auf, lässt ihn 5 Minuten zugedeckt ziehen und trinkt davon täglich drei Tassen.

2. Aloe vera hält die Haut jung

Obwohl die Wüstenlilie in ihrer arabischen Heimat seit über 6.000 Jahren als Heilpflanze bekannt ist, wurde sie in Europa erst Anfang des neuen Jahrtausends im Zuge des Antiaging-Booms wahrgenommen. Das Gel, das in den fleischigen Blättern steckt, spendet Feuchtigkeit, ist entzündungshemmend und hilft z. B. bei Rosacea. Tipp: Sich eine eigene Aloe vera im Topf anbauen, da das frische Gel frei von Konservierungsstoffen und immer verfügbar ist. Bei trockener, juckender Haut einfach ein Blatt abscheiden und das herauslaufene Gel 1-2 x täglich auf die betroffene Stelle geben.

3. Sonnenhut baut Abwehrkräfte auf

Schon bei den Indianern kam die Pflanze mit dem wissenschaftlichen Namen »Echinacea« zum Einsatz. Wer sie im eigenen Beet hat, kann aus ihren Blättern Tee machen. Meist jedoch erwirbt man »Echinacea« als Fertigpräparat in der Apotheke. Das Mittel eignet sich besonders für alle, die chronisch krank sind und ihr Immunsystem stärken wollen. Sonnenhut erhöht nämlich die weißen Blutkörperchen, die wiederum Krankheitserreger abfangen.

4. Bockshornklee senkt den Zucker

Ursprünglich kommt die Pflanze aus Indien, wo ihre Samen in der Heilkunst Ayurveda als Zuckersenker eingesetzt werden. Bockshornklee regt die Produktion des zuckersenkenden Hormons Insulin an und verbessert dessen Wirkung. Äußerlich kann man ihn gegen Entzündungen und Eiterungen der Haut verwenden, z. B. eine Kompresse aus Bockshornklee bei Furunkeln und offenen Beinen.

5. Lavendel nimmt die Angst

Sein Duft erinnert an Südfrankreich, wo er auf großen Feldern wächst und Maler wie Cézanne oder van Gogh mit seiner intensiven Farbe inspirierte. Soll Lavendel medizinisch wirken, muss man den schmalblättrigen Echten Lavendel verwenden. Seine Inhaltsstoffe Linalool und Linalylacetat verbessern die Reizfilterfunktion des Nervensystems und helfen bei Einschlafproblemen sowie auch bei Angstzuständen. Schon als Kräuterkissen oder Badezusatz wirkt Lavendel beruhigend.

6. Bärentraube hilft der Blase

Die kleinen, klebrigen Blätter der vorwiegend im Gebirge wachsenden Pflanze enthalten Gerbsäuren und das harnwegs-desinfizierende Arbutin. Wer unter einer Reizblase leidet, sollte täglich drei bis fünf Tassen Bärentraubentee trinken. Es ist auch als Fertigextrakt erhältlich.

7. Weißdorn stärkt das Herz

Er wächst in ganz Europa an Waldrändern, als Hecke oder im Gebüsch und zählt zur Familie der Rosengewächse. Aus den roten Früchten des Weißdorns lässt sich z. B. Saft oder Sirup herstellen. Für die medizinische Behandlung werden die Blätter und Blüten verwendet, die man als Tee gegen leichte Herzbeschwerden und Kreislaufschwäche nimmt (1 Teelöffel pro Tasse). Bewährtes Mittel an heißen Tagen: 1 Glas Wasser mit 1 EL Weißdornsaft trinken – macht schnell wieder fit.

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