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	<title>AWO Journal</title>
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	<description>Das Magazin für Senioren und ihre Familien</description>
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		<title>Rocken statt Rente – die älteste DJane der Welt</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 12:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen und Geschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Das weiße Haar und runzlige Gesicht sind ebenso ihre Markenzeichen wie die lässige Trainingsjacke, Sonnenbrille und die strassbesetzten Kopfhörer<a href="http://www.awo-journal.de/menschen-und-geschichten/rocken-statt-rente/">&#160;…&#160;weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das weiße Haar und runzlige Gesicht sind ebenso ihre Markenzeichen wie die lässige Trainingsjacke, Sonnenbrille und die strassbesetzten Kopfhörer – mit heute 72 Jahren mischt Mamy Rock alias Ruth Flowers die House- und Techno-Szene als älteste DJane der Welt ordentlich auf.<span id="more-2456"></span></strong></p>
<p>Mittlerweile sind drei Jahre vergangen, als die rüstige Oma Ruth ihren Enkel zu seiner Geburtstagsfeier in einem Londoner Nachtclub begleitete. Nach dem Tod ihres Mannes und dem gemeinsamen Leben in Portugal war sie damals erst seit Kurzem wieder in ihr Heimatland Großbritannien zurückgekehrt und blickte auf ihre längst beendete Karriere als Sängerin und Gesangslehrerin zurück.</p>
<p><strong>Doch schon der erste Beat der Techno-Klänge infizierte Mamy Rock mit dem DJane-Virus.</strong></p>
<p>Die elektronisch hergestellten Rhythmen von den Plattentellern des DJs, der anlässlich des Geburtstages ihres Enkels im Club auflegte, lösten bei der musikbegeisterten Ruth Flowers wahre Glücksgefühle aus. Noch an Ort und Stelle war ihr klar: „Das will ich auch.“ Und der Durchbruch ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem sie eine Freundin mit einem französischen Produzenten bekannt gemacht hatte, brachte die gebürtige Engländerin unter dem Pseudonym Mamy Rock erstmals die Partygänger während des Filmfestivals in Cannes zum Rocken.</p>
<p>Seitdem hat sich Mrs. Flowers vor allem in der House- und Techno-Szene als DJane einen Namen gemacht und legt regelmäßig in internationalen Clubs auf. Dabei reichen ihre Engagements auch über die Grenzen Europas bis nach USA auf der einen und Asien auf der anderen Seite hinaus. Ihre Anhänger stehen vor allem auf den ganz eigenen Musik-Stilmix aus Klassikern ihrer eigenen Lieblingsbands wie Abba und Queen und aktuellen Songs von u.a. Lady Gaga und Daft Punk.</p>
<p><strong>Erst Anfang Mai begeisterte die Electro-Grandma Jung und Alt auf dem Europafestival in Brüssel. </strong></p>
<p>Vor allem das Motto „Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ hatte Ruth Flowers dazu veranlasst, der Einladung zu folgen und für die Feiernden vor Ort aufzulegen. „Wenn ich mit meiner Musik dazu beitragen kann, die Botschaft zu verbreiten, dass wir, nur weil wir älter werden, nicht aufhören, aktiv zu sein, dann bin ich sehr glücklich“, verriet Mamy Rock jüngst in einem Interview. Und auch ihren deutlich jüngeren Fans gab sie gern ihre Erfolgsgeheimnise für ein aktives Älterwerden mit auf den Weg:</p>
<p>„Esst gut und bewegt euch. Gesundheit und Fitness sind natürlich Faktoren dafür, ob wir unser Leben genießen. Zeigt Interesse für neue Unternehmungen. Beginnt ein Studium – Musik zum Beispiel – um euch einer Herausforderung zu stellen. Tretet einem Chor bei, um im Alter neue Leute kennenzulernen und euch einer neuen Sache zu widmen. Schließt euch Bücherklubs an oder lest zusammen Gedichte. Das sind alles großartige Möglichkeiten, um sein Interesse für etwas zu entdecken. Es gibt für jeden von uns etwas. Wenn ihr also in euren späten Jahren Zeit für ein neues Abenteuer habt, solltet ihr es machen!&#8221;</p>
<p><strong>Klicken Sie sich <a href="http://www.mamyrock.com/home.htm" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a> durch eine imposante Foto- und Videosammlung der legendären Mamy Rock und hören Sie in ihre neueste Single &#8220;69&#8243; rein! </strong></p>
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		<title>Hochsaison für das essbare Elfenbein</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 10:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit und Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Slider]]></category>

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		<description><![CDATA[Spargel bei Schnee, Orangen im Herbst und Erdbeeren das ganze Jahr über – modernste State-of-the-Art-Techniken und die Nahrungsmittelindustrie machen<a href="http://www.awo-journal.de/gesundheit-und-fitness/hochsaison-fur-das-essbare-elfenbein/">&#160;…&#160;weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Spargel bei Schnee, Orangen im Herbst und Erdbeeren das ganze Jahr über – modernste State-of-the-Art-Techniken und die Nahrungsmittelindustrie machen möglich, wonach viele Verbraucher verlangen. <span id="more-2425"></span></strong></p>
<p>Doch vor allem in Zeiten, in denen das Qualitätssiegel „Bio“ immer mehr an Bedeutung gewinnt und sich die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes auf ihre Wurzeln – und die des Gemüses und Obsts – zurückbesinnen, hat ein Wandel stattgefunden. Laut aktueller Umfragen sind die Deutschen damit einverstanden, die hiesig wachsenden Früchte und Gemüsesorten erst und nur dann zu essen, wenn sie Saison haben.</p>
<p><strong>Und Spargel – auch königliches Gemüse genannt – ist jetzt reif für die Ernte. </strong></p>
<p>Traditionell wird das Stangengemüse in Deutschland noch bis zum 24. Juni, dem Johannistag, auf den Feldern gestochen. Dabei war Spargel nicht von Vornhinein seit seiner Entdeckung für Feinschmecker interessant, sondern vor allem geschätzt in der Medizin. Im Land des Lächelns zum Beispiel wurde er schon vor über 5.000 Jahren als Heilpflanze u.a. gegen Husten, Geschwüre und Blasenprobleme verordnet. Und auch bei den Griechen galt Spargel als wertvolles Arzneimittel. So stammt die älteste bekannte Erwähnung des weißen Gemüses von einem Arzt namens Hippokrates aus Kos (ca. 460 – 370 v. Chr.), der sowohl die stopfende als auch die harntreibende Wirkung schätzte.</p>
<p>Letztendlich waren es laut Überlieferungen wohl die Römer, die dem Spargel auch nördlich der Alpen zur Bekanntheit verhalfen. Im 16. Jahrhundert wurde der Anbau in Mitteleuropa wieder belegt und das elfenbeinartige Gemüse galt vermutlich aufgrund seines geringen Nährwertes und zugleich des so aufwendigen Anbaus als Delikatesse. Denn bis heute ist die Spargelernte immer noch Handarbeit und somit sehr personalintensiv.</p>
<p><strong>Am besten sollte Spargel so frisch wie möglich auf den Tisch.</strong></p>
<p>Wenn das Stangengemüse einmal nicht direkt nach dem Kauf verzehrt wird, hält es sich noch bis zu drei Tage im Kühlschrank, vorausgesetzt es wird in ein feuchtes Handtuch eingewickelt. Eine andere Möglichkeit, die Haltbarkeit zu verlängern, ist das Einfrieren, jedoch ausschließlich in geschältem und bereits gekochtem Zustand. Seine geschmackliche Qualität aber entfaltet Spargel am besten, wenn er frisch verarbeitet und umgehend verspeist wird.</p>
<p>Bei der Zubereitung von Spargel scheiden sich heutzutage die Geister der Kochkunst. Die einen bevorzugen das Kochen in liegendem, die anderen in stehendem Zustand. Einig sind sich aber alle darüber, dass bei beiden Varianten keine aus Aluminium gefertigten Töpfe zum Einsatz kommen sollten, um unschöne Verfärbungen aufgrund der Reaktion mit Aluminiumoxid zu verhindern. Ebenfalls einer Meinung sind die Köche und Hausfrauen und -männer, wenn es beim Spargelkochen um den sparsamen Umgang mit Wasser geht. Ob liegend oder stehend – Spargel sollte eher im Dampf garen als in zu viel Wasser zu ertrinken. Darüber hinaus gehören in den Spargeltopf etwa ein halber Teelöffel Salz pro Liter, zur Minderung der Bitterstoffe etwas Zucker und für den besonders runden Geschmack ein Teelöffel Butter.</p>
<p><strong>Ob klassisch mit Sauce Hollandaise, in der Suppe, zu Pasta oder im Salat, gekocht, gedünstet oder gebraten – vielfältige Spargelrezepte finden Sie <a href="http://www.essen-und-trinken.de/spargel" target="_blank">hier</a>! </strong></p>
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		<title>Joachim Gauck auf dem 10. Deutschen Seniorentag</title>
		<link>http://www.awo-journal.de/aktuelles-und-unterhaltung/joachim-gauck-auf-dem-10-deutschen-seniorentag/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 10:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles und Unterhaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[„Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen hier zusammengekommen sind, um miteinander „Ja zum Alter“ zu sagen.“ Mit<a href="http://www.awo-journal.de/aktuelles-und-unterhaltung/joachim-gauck-auf-dem-10-deutschen-seniorentag/">&#160;…&#160;weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen hier zusammengekommen sind, um miteinander „Ja zum Alter“ zu sagen.“ Mit diesem Satz eröffnete Bundespräsident Joachim Gauck </strong><strong>den</strong><span id="more-2382"></span><strong> Anfang Mai 2012 in Hamburg stattgefundenen 10. Deutschen Seniorentag.</strong><strong> Lesen Sie hier seine gesamte Rede.</strong></p>
<p>„Ich stehe heute vor Ihnen als Verbündeter, als einer, der hoffentlich bald dreifacher stolzer Urgroßvater sein wird, der gerade mit 72 Jahren eine ganz neue, schöne und ehrenvolle Aufgabe übernehmen durfte, der Hoffnungen und Pläne hat und das Motto dieses Seniorentages ganz persönlich lebt. „Ja zum Alter“ – aber muss das eigens betont oder gar eingefordert werden?</p>
<p>Dass wir altern, ist ja nicht neu. Seit Menschengedenken fragen wir uns, was das Alter uns bringen wird. Platon in seiner „Politeia“, Cicero in seinem fiktiven Dialog „Cato der Ältere über das Alter“, Jacob Grimm in seiner „Rede über das Alter“ oder Ernst Bloch im „Prinzip Hoffnung“: Sie alle und noch viele andere haben sich mit dem Altern und seinen Folgen beschäftigt.</p>
<p>Neu ist, dass so viele von uns um so viel älter werden – eine rasante Veränderung, die seit etwas mehr als einem Jahrhundert in Gange ist. Welch ein Segen für die, die nicht nur die Kinder, sondern auch die Enkel und sogar Urenkel aufwachsen sehen dürfen! Historisch neu ist auch, dass ein materiell abgesicherter Lebensabend nicht mehr nur Privileg von Wenigen ist. Welch ein Glück, wenn man etwas mit seinem Leben anzufangen weiß! Und welch ein Gewinn, wenn wir mit den geschenkten Jahren auch als Gesellschaft gut umzugehen lernen!</p>
<p>Das „wenn“ ist wichtig. Denn mit dem Altern verbinden sich auch viele Befürchtungen: Da ist die Sorge, dass unserer Gesellschaft die Ideen ausgehen, dass die Netze der sozialen Sicherung zerreißen und die Kosten für Pflege und Gesundheit explodieren könnten. Da ist die Angst vor Armut im Alter, vor Einsamkeit und davor, ein „Pflegefall“ zu werden – was für ein schreckliches und auch verräterisches Wort – ist das, was einst ein Mensch war, dann nur noch ein „Fall“, Pflegefall eben?</p>
<p>So berechtigt die Befürchtungen im Einzelnen sind – wir dürfen uns von ihnen nicht überwältigen und vor allem: nicht einschüchtern oder ängstigen lassen. Wir sollten sie als Anstoß nehmen, die Dinge anders und besser zu gestalten. Die höhere Lebenserwartung ist uns schließlich auch nicht einfach in den Schoß gefallen, sie ist erarbeitet, manchmal auch erkämpft worden. Sie ist eine Leistung unserer Zivilisation, unserer Gesellschaft und jedes Einzelnen. Wir leben gesünder, wir bekämpfen erfolgreich viele Krankheiten, wir arbeiten sicherer. Und so liegt es jetzt auch in unserer Verantwortung, das längere Leben zu einem Gewinn für alle zu machen. Und dort, wo aus Krankheitsgründen von Gewinn nicht mehr gesprochen werden kann, soll es uns jedenfalls darum gehen, vom Wert und auch der Würde derer zu sprechen, die dieses für sich selbst nicht mehr reklamieren können.</p>
<p>Die gewonnenen Lebensjahre im Alter schenken uns Freiheit: die Freiheit, von vielen äußeren Zwängen entlastet unsere Fähigkeiten weiter zu erproben und weiterzugeben. Sie geben uns zugleich eine Verantwortung auf: die Verantwortung, unser Leben, solange irgend möglich, selbst zu gestalten und unsere Fähigkeiten so einzusetzen, dass das individuelle Glück des längeren Lebens auch ein Glück für das Gemeinwohl bleibt. „Ja zum Alter“ heißt für mich also: „Ja“ zum eigenverantwortlich gestalteten Leben, und „ja“ zu den Veränderungen, die wir dafür als Einzelne und als Gesellschaft anstoßen müssen.</p>
<p>Das schulden wir gerade auch den Jüngeren, unseren Enkeln und Urenkeln. Was wird sie erwarten, wenn sie erwachsen sind? Wie sollte es aussehen, ihr Land – ein Land, in dem alle Lebensalter menschenwürdig und verantwortlich zusammenleben?</p>
<p>Eines sollten wir auf jeden Fall begriffen haben: Das Alter gibt es nicht, ebenso wenig wie die Alten. Den einen versagen schon mit Mitte 60 die geistigen oder körperlichen Kräfte, die anderen können noch mit über 90 völlig klar denken und sich selbst versorgen. Wir altern so individuell, wie wir unser Leben führen, und so gut, wie es unser Schicksal erlaubt. Ebenso wenig gibt es den Rentner oder die Rentnerin. Manche sind kinderlos, andere haben Enkel oder gar Urenkel, die einen sind lebensfroh, die anderen frustriert. Manche können ihren Lebensabend in Wohlstand genießen, andere beziehen Renten, die kaum zum Leben reichen. Manche übrigens trotz eines Lebens voller Arbeit.</p>
<p>In ihrer Gesamtheit aber ist die heutige ältere Generation die wohlhabendste und gesündeste, die es in Deutschland je gegeben hat.</p>
<p>Und darum sollten wir es – zweitens – geschafft haben, Anspruch und Wirklichkeit aneinander anzupassen: unsere Ansprüche an den Ruhestand, unsere Vorstellungen davon, wann er beginnt und was wir mit dieser Zeit anfangen, mit der Wirklichkeit der hinzugewonnenen Jahre. Das ist u. a. auch ein Gebot der volkswirtschaftlichen Vernunft. Es ist nötig, um die Errungenschaft des Ruhestandes auch kommenden Generationen zu erhalten. Aber vor allem ist es in unserem eigenen Interesse.</p>
<p>Wir wissen doch, wie glücklich es macht, wenn wir unsere Fähigkeiten einsetzen und etwas erreichen können. Ich bin überzeugt, dass wir gestalten können und müssen, damit es uns gut geht. Und ich glaube fest daran, dass wir Menschen lern- und begeisterungsfähig sind bis ins hohe Alter – da weiß ich auch die Wissenschaft an meiner Seite, Stichwort „Plastizität des Gehirns“. Hannah Arendt hat einmal gesagt, „Verstehen beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod.“ Das ist die Haltung, mit der wir durchs Leben gehen sollten!</p>
<p>Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die von uns Älteren erwartet, veränderungsbereit zu sein, die uns die Möglichkeit zum lebenslangen Lernen gibt, und damit die Grundlage, lebenslang tätig zu bleiben. „Tätig zu sein ist des Menschen erste Bestimmung“, so heißt es schon in Goethes „Wilhelm Meister“. Das mag manchem Bild vom Ruhestand widersprechen. Aber ist es nicht im Grunde viel kraftraubender, wenn man sein Leben nur auf eine Tätigkeit ausrichtet, und mit der dann schlagartig aufhören soll, auf Kosten der Vielfalt an Fähigkeiten, die in jedem von uns steckt? Wie viele geraten in eine regelrechte Krise, wenn plötzlich Anerkennung durch Arbeit und Leistung und damit oft auch das soziale Umfeld wegbrechen.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass jene, die es wollen, länger im Beruf bleiben können – unter besseren Bedingungen täten das heute schon viele gern. Ich wünsche mir, dass wir individuelle Übergänge ermöglichen: zwischen den Lebensphasen und zwischen unterschiedlichen Arten des Tätigseins. Ich wünsche mir, dass wir Älteren eine Chance geben, sich weiter zu entwickeln, ihnen Achtung und Wertschätzung entgegenbringen und ihren Bedürfnissen pragmatisch entgegenkommen.</p>
<p>Gewiss ist es nicht jedem vergönnt, bis ins hohe Alter tätig zu bleiben. Es gibt Krankheiten, Schicksalsschläge. Deshalb wünsche ich mir auch: Niemandem sollte Unzumutbares zugemutet werden. Aber das Zumutbare schon, zumal wenn es sich mit dem Erwünschten deckt. Und ich rede auch nicht allein vom Broterwerb, sondern bewusst von Tätigkeit.</p>
<p>Warum, so werden mich meine Urenkelkinder vielleicht fragen, hattet Ihr früher Euer Zusammenleben eigentlich so eingerichtet, dass den Jüngeren oft die Zeit gefehlt hat – und vielen Alten die Decke auf den Kopf gefallen ist? Und sie hätten Recht. Warum teilen wir all diese Tätigkeiten, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde, nicht besser zwischen den Generationen und Geschlechtern – die Sorge um Kinder oder ältere Angehörige, die Arbeit im Haushalt, das Engagement in der Nachbarschaft, in der Zivilgesellschaft und in Ehrenämtern? Je selbstverständlicher wir schon in unseren jungen Jahren zwischen all diesen Sphären wechseln, desto selbstverständlicher wird es uns auch im Alter sein, nicht nur für uns, sondern auch für andere tätig zu bleiben.</p>
<p>Dafür gibt es schon heute gute Ansätze. Immer mehr Bürgerstiftungen organisieren Gemeinsinn und bieten die Plattform, mit seinem Geld und seiner Zeit Sinnvolles fürs Allgemeinwohl zu leisten. Leihomas oder -opas sind eine Antwort darauf, dass die Großeltern oft nicht am selben Ort leben – und manche Ältere gar keine eigenen Enkelkinder haben. Senior Experten teilen ihr Wissen mit den Jüngeren. Immer öfter ziehen Ältere und Jüngere, Familien und Singles bewusst zusammen, weil sie einander helfen und ergänzen wollen. In Seniorengenossenschaften – wie der im baden-württembergischen Riedlingen, die es seit über zwanzig Jahren gibt – helfen die, die noch können und rüstig sind, denen, die nicht mehr so gut auf den Beinen sind, gegen ein kleines Entgelt oder das Versprechen, dass ihnen selbst später von anderen geholfen wird. Und es spricht vieles dafür, dass wir im mittleren Alter anderen das geben, was wir uns selbst fürs hohe Alter wünschen – Zuwendung, liebevolle Pflege bei weitestgehender Autonomie.</p>
<p>Selbstverantwortung ist in unserer Gesellschaft ein hoher Wert. Wir wissen aber natürlich auch, dass ein Moment kommen kann, in dem wir nur noch sehr bedingt selbst steuern können, was mit uns passiert. Diese Lebensphase zu akzeptieren als eine, in der die gewohnten Kategorien von Selbstverantwortung, Leistung und Nützlichkeit nicht mehr zählen – ja nicht mehr zählen dürfen – ist eine der großen Herausforderungen. Hier wird sich die Menschlichkeit unserer alternden Gesellschaft erweisen.</p>
<p>Wir alle werden hier sehr viel neu oder wieder neu lernen müssen, denn es wird nicht ohne die Haltung von Barmherzigkeit – oder nennen Sie es Solidarität miteinander – gehen. Vielen Menschen sind solche Werte in ihren beruflichen Lebensläufen abhanden gekommen. So müssen wir zum Teil wieder erlernen, was wir eventuell früher gewusst, aber dann verlernt haben bei unseren mannigfachen Formen von Egotrips oder unter unsozialen Arbeitsverhältnissen.</p>
<p>Eine weitere Herausforderung ist, zukunftsfähig zu bleiben. Früher hieß es, wir müssten die Alten fürchten, weil sie keine Angst vor der Zukunft haben – heute fürchten viele eher die Angst der Alten vor dem Neuen. Doch der Unmut der Älteren muss uns nur dann Sorgen machen, wenn er sich aus einer generellen Ablehnung jeglicher Veränderungen speist – oder aus rein egoistischen Motiven. Die meisten Älteren aber sind nicht einfach nur „Wutbürger“. Sie nehmen eine ganz wichtige Verantwortung wahr: kommenden Generationen ein funktionierendes Gemeinwesen zu hinterlassen. Es ist wichtig, ihre Stimme zu hören und abzuwägen: Was ist es wert, bewahrt zu werden gegen den Furor des Fortschritts – und was muss sich wirklich verändern? Und es ist gut, wenn möglichst viele der Älteren interessiert sind und bleiben. Denn wer interessiert ist, ist dazwischen, mittendrin, bringt sich ein.</p>
<p>Wie gut es gelingt, dieses Interesse wach zu halten, wird auch die Zukunft unserer Demokratie mit beeinflussen. Franz Müntefering hat einmal den schönen Satz gesagt: „Demokratie kennt keinen Schaukelstuhl. Solange der Kopf klar ist, ist man mitverantwortlich.“ Und zwar nicht nur für das, was uns jeweils ganz persönlich betrifft, sondern auch für das, was nach uns kommt, was wir weitergeben an unsere Kinder und Enkel. Ich bin sicher, Sie, meine Damen und Herren, leben genau diese Verantwortung, deshalb sind Sie hier, und ich danke Ihnen dafür.</p>
<p>Mir ist darum nicht bang, meinen Urenkeln sagen zu können: Wir werden das schaffen. Wir werden den Gewinn an Lebenszeit besser teilen – zum Vorteil der Alten wie der Jungen, zum Vorteil der Gesellschaft wie des Einzelnen. Wir werden das Alter als eine besondere Phase unseres Lebens schätzen und diese verantwortlich gestalten. Wir werden erkennen, dass die politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen einer Gesellschaft des langen Lebens nur dann bedrohlich sind, wenn zu starr an den bisherigen Systemen, Vorgaben und Eckpunkten festgehalten wird.</p>
<p>Wenn wir viele sind, die so denken, dann wird auch das Loslassen einst, wenn die Kräfte schwinden, uns keine Angst machen. Ich bin dankbar für die Begegnung mit Menschen, die von dem Geschenk des Alters sprechen können. Vor etwas über hundert Jahren schrieb Rainer Maria Rilke an einen Freund: „Ich glaube an das Alter, lieber Freund, Arbeiten und Alt-Werden, das ist es, was das Leben von uns erwartet. Und dann eines Tages alt sein und noch lange nicht alles verstehen, nein, aber anfangen, aber lieben, aber ahnen, aber zusammenhängen mit Fernem und Unsagbarem, bis in die Sterne hinein.“ Welch eine Eloge auf die Möglichkeiten des Alters!</p>
<p>Wir alle haben nicht die poetischen Gaben eines Rainer Maria Rilke. Aber wir hatten und haben einen Schatz an Erfahrungen, Wissen, erworbene Geduld und erhalten gebliebene Ungeduld, wir haben nicht die alte, aber die uns jetzt mögliche Fähigkeit, Verantwortung zu leben. Und mit alledem kann es uns gelingen, unser „Ja zum Alter“ zu sprechen, zu leben.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Ja“ zum Alter</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 12:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alice</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles und Unterhaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter diesem Motto lädt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisation (BAGSO) vom 3. bis zum 5. Mai 2012 zum bereits 10.<a href="http://www.awo-journal.de/aktuelles-und-unterhaltung/%e2%80%9eja-zum-alter/">&#160;…&#160;weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter diesem Motto lädt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisation (BAGSO) vom 3. bis zum 5. Mai 2012 zum bereits 10. Deutschen Seniorentag in das Congress Center Hamburg ein. <span id="more-2326"></span></strong></p>
<p>Information, Austausch, Unterhaltung – all das erwartet während dieser drei Tage, an denen sich alles rund um das Älterwerden und Altsein dreht, die geschätzten 20.000 Besucher in der Elbmetropole. In rund 100 Einzelveranstaltungen und an über 200 Ständen präsentieren die verschiedenen Aussteller ihre Leistungen und Ideen u.a. zum altersgerechten Wohnen, zur gesundheitlichen und finanziellen Vorsorge sowie zu ehrenamtlichem Engagement. Darüber hinaus bietet der 10. Deutsche Seniorentag den Messebesuchern vielfältige Möglichkeiten, um kostenlos ihre Fitness und Geschicklichkeit zu testen.</p>
<p><strong>Das Thema Älterwerden und Altsein gewinnt in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung.</strong></p>
<p>Dass Senioren in Deutschland einen immer größeren Stellenwert erlangen, zeigt ein Blick auf die hochkarätige Liste der Redner und prominenten Gäste. So wird Bundespräsident und zugleich Schirmherr Joachim Gauck den 10. Deutschen Seniorentag an diesem Donnerstag eröffnen und auch Familienministerin Kristina Schröder und Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz werden die Besucher begrüßen.</p>
<p>Neben zahlreichen weiteren aktiv mitwirkenden Politikern wie Prof. Dr. Rita Süssmuth und Franz Müntefering stehen auch Nadja Tiller, die Witwe des im vergangenen Dezember verstorbenen Schauspielers Walter Giller, sowie Fecht-Olympiasiegerin Cornelia Hanisch und NDR-Moderatorinnen Tina Busch und Julia-Niharika Sen auf der Gästeliste. Am zweiten Veranstaltungstag, den 4. Mai 2012, hält Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Ansprache.</p>
<p><strong><em>Für alle, die nicht in Hamburg dabei sein können, überträgt der NDR mehrere Veranstaltungen <a href="http://www.ndr.de/regional/hamburg/seniorentag105.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">live im Internet</span></a> – darunter auch die Reden von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck!</em></strong></p>
<p><strong><em>Alle Informationen zum Programm, den Öffnungszeiten und den Preisen erhalten Sie <a href="http://www.deutscher-seniorentag.de" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a>!</em></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gegen Heuschnupfen ist ein Kraut gewachsen</title>
		<link>http://www.awo-journal.de/gesundheit-und-fitness/heuschnupfen-dagegen-ist-ein-kraut-gewachsen/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 10:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alice</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit und Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[So schön es auch ist, wenn es im Frühling allüberall sprießt und blüht und die wärmende Sonne mit voller<a href="http://www.awo-journal.de/gesundheit-und-fitness/heuschnupfen-dagegen-ist-ein-kraut-gewachsen/">&#160;…&#160;weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So schön es auch ist, wenn es im Frühling allüberall sprießt und blüht und die wärmende Sonne mit voller Kraft strahlt. Zum Leid von mittlerweile mehr als 20% der Bevölkerung</strong><strong><span id="more-2117"></span></strong><strong> wirft der Lenz auch seine Schatten über die prächtige Stimmung. Der Grund hierfür ist die weit verbreitete allergische Rhinitis, die im Volksmund bekannt unter dem Namen Heuschnupfen ist und ihr Unwesen treibt.</strong></p>
<p>Warum man an Heuschnupfen, der besonders mit Juckreiz und Tränen der Augen sowie Kribbeln in der Nase und Niesen einhergeht, häufig schon im Kindesalter erkrankt und wo genau die Ursachen hierfür liegen, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Jedoch gibt es – wie bei nahezu allen Krankheiten – auch für die so genannte Pollenallergie viele Annahmen, die teilweise durch fundierte Studien untermauert werden. So gehen viele Wissenschaftler und Mediziner davon aus, dass die zunehmende Anzahl der unter Heuschnupfen leidenden Menschen zum einen in der immer besseren Hygiene begründet liegt. Zum anderen wurde eine erhöhte Aggressivität der Allergene festgestellt. Wiederum andere vertreten die Meinung, dass die Allergiekrankheit vererblich ist.</p>
<p><strong>Fest steht, dass Heuschnupfen ein großes Stück der allgemeinen Lebensqualität von Betroffenen nimmt.</strong></p>
<p>Neben Atemwegserkrankungen wie u.a. Asthma, die durch die Pollenallergie leicht ausgelöst werden können, schränkt Heuschnupfen die Betroffenen auch generell in ihrem Sozialleben ein. Wer auf Birke, Haselnuss &amp; Co. allergisch reagiert, möchte sich in den besonders kritischen Frühjahrs- und Sommermonaten am liebsten im dunklen, kühlen Keller verkriechen und verpasst so die schönen Seiten der blühenden Saison. Darüber hinaus wirkt sich die Allergiekrankheit auch negativ auf die Leistungsfähigkeit in Schule und Beruf aus. Nicht selten tragen hierzu auch die Nebenwirkungen von häufig verschriebenen Kortison-Medikamenten bei.</p>
<p><strong>Doch gegen Heuschnupfen sind Kräuter gewachsen, die auf rein natürliche Weise die lästigen Symptome enorm lindern können.</strong></p>
<p>Seit vielen Jahren weitläufig bekannt unter den Betroffenen sind zur Medizin alternative Behandlungsmethoden wie u.a. Akupunktur oder die Eigenbluttherapie. Zunehmend vertrauen viele unter der Pollenallergie Leidende seit einiger Zeit nun auch auf rein natürliche Heilmittel wie Krillöl und Schwarzkümmel. Einige konnten durch die regelmäßige Einnahme dieser Heilkräuter sogar ihren Heuschnupfen komplett eindämmen und so langfristig auf das Schlucken von Chemie verzichten.</p>
<p>Krillöl und Schwarzkümmel bekämpfen anstelle der Symptome die Ursachen von Heuschnupfen und anderen Allergien. Um sich rechtzeitig für die Pollensaison zu wappnen, empfiehlt sich bei beiden Kräutern die Einnahme von bis zu 4 Wochen im Voraus. Da vor allem Schwarzkümmel jedoch einigermaßen schnell wirkt, hilft es auch noch, wenn der Pollenflug schon in vollem Gange ist. Bei diesem Kraut handelt es sich nicht um den normalen im Handel erhältlichen Gewürzkümmel. Als besonders wertvoll hinsichtlich der Inhaltsstoffe gilt der Schwarzkümmel aus Ägypten, den Betroffene u.a. <strong><a href="http://www.schwarzkuemmel-bei-heuschnupfen.com/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a> </strong>bestellen können. Wer auf die als zuverlässig geltende Wirkung von Krillöl setzt, kann sich das Heilkraut von<strong> <a href="http://www.krill-bei-heuschnupfen.com/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a> </strong>direkt nach Hause liefern lassen.</p>
<p><em><strong>Neben den üblichen Tipps wie die abendliche Haarwäsche oder das Schließen von Fenstern finden Sie <a href="http://www.heuschnupfen-allergie.com" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a> alles Wissenswerte rund um die allergische Rhinitis!</strong></em></p>
<p><em><strong>Schauen Sie im <a href="http://www.heuschnupfen-kalender.de/allergiker" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Pollenkalender</span></a> nach Ihrer persönlichen Heuschnupfen-Hauptsaison!</strong></em></p>
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		<title>Die neue Ausgabe des AWO Journals ist da!</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 11:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alice</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles und Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen & Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Hobbys]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserin, lieber Leser, es gibt wieder viele tolle Themen in der neuen Ausgabe des AWO Journals! Über starke<a href="http://www.awo-journal.de/aktuelles-und-unterhaltung/die-neue-ausgabe-des-awo-journals-ist-da/">&#160;…&#160;weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserin, lieber Leser,<br />
es gibt wieder viele tolle Themen in der neuen Ausgabe des AWO Journals!<span id="more-2235"></span></p>
<h2>Über starke Frauen</h2>
<p>Viel gesehen und viel zu berichten, mit beiden Beinen immer fest auf dem Boden und ein Leben, das ein Stück deutsche Geschichte erzählt – starke Frauen sind das aktuelle Titelthema der Printausgabe der AWO Journals.</p>
<h2>Heimat ist etwas Wunderbares</h2>
<p>&#8230; und meist sind wir eng mit ihr verbunden. In »Da komm ich her« sprechen wir zum zweiten Mal über Heimatgefühle. Mit Schwarzwälder Kirschtorte als Proviant geht die Reise diesmal nach Baden.</p>
<h2>Deutschland sucht den SuperSenior</h2>
<p>Dass sich der Vorhang mit dem Eintritt ins Rentendasein noch lange nicht schließt, zeigt unser Besuch bei der AWO Theatergruppe »Die Herbstzeitlosen«. Da heißt es: Bühne frei für talentierte SeniorInnen!</p>
<h2>Wo Sie die Printaugabe des AWO Journals bekommen?</h2>
<p>Bei allen teilnehmenden AWO Seniorenzentren. <a title="Aktuelles Heft" href="http://www.awo-journal.de/aktuelles-heft/">Das AWO Seniorenzentrum in Ihrer Nähe finden Sie hier.</a></p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Ihr Team vom AWO Journal</p>
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		<title>„Alter ist kein Skandal, sondern eine Chance.“</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 09:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen und Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt nicht viele in Deutschland, die wie Henning Scherf ihr Älterwerden als ein Geschenk ansehen. Als Möglichkeit, auch<a href="http://www.awo-journal.de/menschen-und-geschichten/%e2%80%9ealter-ist-kein-skandal-sondern-eine-chance/">&#160;…&#160;weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt nicht viele in Deutschland, die wie Henning Scherf ihr Älterwerden als ein Geschenk ansehen. Als Möglichkeit, auch oder vor allem nach dem geschäftigen Arbeitsleben noch einmal so richtig durchzustarten.</strong><strong><span id="more-2226"></span></strong><strong> Aktiv zu sein. Mitzureden, mitzugestalten – einfach mitzumachen. Nein, viele gibt es davon nicht. Noch nicht.</strong></p>
<p>Denn man kann nur hoffen, dass der ehemalige Bürgermeister des Stadtstaats Bremen mit seinem Enthusiasmus in Bezug auf alternative Wohnformen im Alter und generell mit seiner Interpretation vom Älterwerden immer mehr Angehörige seiner Generation ansteckt. Der 73-Jährige sieht die steigende Lebenserwartung, die mit dem demografischen Wandel einhergeht, vor allem als Chance für die Menschen. Natürlich kann es schwer sein, wenn die eigenen Kinder aus dem Haus gehen oder der Partner stirbt und man allein zurückbleibt. Doch Scherfs Meinung nach liegt genau hierin eine Herausforderung, die gleichzeitig ganz neue Möglichkeiten offenbart.</p>
<p><strong>Es ist keine Lösung, länger zu arbeiten, sondern intelligente Übergänge vom Beruf in das Rentnerdasein zu schaffen.</strong></p>
<p>Damit widerspricht der pensionierte SPDler klar dem aktuellen Ruf der Politik nach einer Verlängerung des Arbeitslebens. Vielmehr ist es seine Vision, angehende Rentner auch im Ruhestand aktiv in der Gesellschaft zu integrieren. Was in vielen Handwerksbetrieben heutzutage noch gang und gäbe ist, ist Scherfs Erachten nach auch auf den Rest der älteren Bevölkerung übertragbar. Wenn der Seniortischlermeister zum Beispiel die Urlaubsvertretung für seinen Sohn übernimmt, warum können dann nicht zum Beispiel pensionierte Lehrer bei drohendem Unterrichtsausfall aufgrund von Krankheit einspringen.</p>
<p>Gleiches gilt für Henning Scherf auch in Bezug auf das Leben in Seniorenheimen. In einem Interview sagte er jüngst, es sei „ein Irrsinn, dass in den meisten Altenheimen nicht gearbeitet werden darf.“ Anstatt den Bewohnern unter anderem das Kartoffelschälen oder Rasenmähen selbst zu überlassen und sie somit aktiv in das Hier und Jetzt einzubinden, werden derlei Dienstleistungen teuer von extern eingekauft. Bremens Ex-Bürgermeister sieht hierin die Verschwendung enormer Potenziale, wenn es um das große Miteinander aller Generationen und die lebensbejahende Gestaltung des Älterwerdens geht.</p>
<p><strong>Scherf selbst lebt mit seiner Frau Luise bereits seit 25 Jahren in Deutschlands wohl berühmtester Alten-WG.</strong></p>
<p>Als das Ehepaar Scherf im Alter von knapp 50 Jahren seinen Kindern von dem Vorhaben, eine Alten-WG zu gründen, erzählte, bezeichneten diese ihre Eltern als postpubertäre Romantiker. Heute, nach einem Vierteljahrhundert der gelebten alternativen Wohnform, werden die Scherfs nicht nur von ihren Kindern, sondern von ganz Deutschland dafür bewundert. Inmitten der Bremer Innenstadt leben Henning und Luise Scherf in einer der vier Wohnungen unter einem Dach, Tür an Tür mit drei gleichgesinnten Ehepaaren, die fest zu ihrer Familie gehören. Zwar gibt es keine gemeinschaftliche Küche, jedoch wird oft gemeinsam gegessen, sowohl das Auto als auch die Gartenarbeit geteilt und auch sonst sind die Acht immer füreinander da. Auch, wenn der Anlass einmal ein trauriger ist.</p>
<p>So erinnert sich Henning Scherf nachdenklich an die Zeit, als eine der Mitbewohnerinnen im Sterben lag. Aus Angst davor, im Moment des Davongehens allein zu sein, wünschte sie sich ihre Freunde stets an ihrer Seite. Die Alten-WG-Bewohner wechselten sich Tag und Nacht ab und ermöglichten ihrer Freundin so, in Frieden zu Hause sterben zu können. Wenn Henning Scherf unter anderem bei seinen Vorlesungen aus seinem aktuellen Buch „Wer nach vorne schaut, bleibt länger jung“ über seinen eigenen Tod spricht, strahlt er eine große Gelassenheit aus.</p>
<p><strong>„Natürlich ist Alter kein Honigschlecken. Und auch der Tod beschäftigt mich. Aber er ist eine Notwendigkeit.“</strong></p>
<p>Mit dieser Erkenntnis lässt es sich für Henning Scherf nicht nur gut leben, sondern auch gut sterben. Deswegen ist es einer der größten Wünsche des passionierten Hobbyisten, sozusagen mittendrin zu sterben. Da, wo er gelebt hat, mit Kindern um ihn herum und er möchte, „dass da Licht ist“.</p>
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		<title>Sendeschluss für das analoge SAT-Signal</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 07:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alice</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Slider]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen & Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 2012 um etwa drei Uhr ist für Deutschlands analoge<a href="http://www.awo-journal.de/internet-und-technik/sendeschluss-fur-das-analoge-sat-signal/">&#160;…&#160;weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 2012 um etwa drei Uhr ist für Deutschlands analoge SAT-Fernsehzuschauer ein für alle Mal Sendepause. Der Grund: Ab diesem Zeitpunkt werden alle öffentlich-rechtlichen </strong><strong></strong><strong>sowie auch privaten TV-Sender digital ausgestrahlt. <strong><span id="more-2121"></span></strong></strong><strong></strong><strong>Wer also in wenigen Tagen seinen Fernseher noch nicht von analog auf digital umgestellt hat, guckt in die Röhre.</strong></p>
<p>Wie so oft gibt es aber auch in diesem Fall selbstverständlich Ausnahmen. Denn wer schon jetzt das Fernsehen von morgen – bekannt unter IP-TV – nutzt oder seine Lieblingssendungen über einen Kabelanschluss der führenden Kabelnetzbetreiber empfängt, ist von der Analogabschaltung des SAT-Signals nicht betroffen. Fern-Seher dieser Art können analoge Sender weiterhin völlig störungsfrei genießen. Jedoch hat bereits oder wird aus wirtschaftlichen Gründen die Mehrheit aller Sender ganz und gar auf digital umschalten.</p>
<p><strong>Nur bei digitalem Fernsehempfang entfalten die neuen TV-Geräte ihre volle Pracht.</strong></p>
<p>Darin ist sich die Branche einig. Auch der derzeitige Markttrend bestätigt den Wandel vom analogen ins digitale Zeitalter. Neben Internet und Telefonie hat auch die Fernsehindustrie in der Digitalisierung ihrer Produkte innerhalb der vergangenen Jahre stark aufgerüstet. So ist der neue Standard des High Definition (kurz: HD) ohnehin ausschließlich digital zu empfangen. Ein weiterer Grund, weshalb sogar die Kabelnetzbetreiber die Umschaltung empfehlen.</p>
<p>Auch für Bundesbürger, die weniger Wert auf die brillante Bild- und Tonauflösung legen, hat das digitale Fernsehen einen entscheidenden Vorteil, nämlich seine wesentlich größere Programmvielfalt. Noch dazu ist der Empfang in der neuen hochwertigen Standard-Qualität (SD) weiterhin kostenlos. Alles, was man für den Empfang des digitalen Fernsehens benötigt, ist ein so genannter Receiver, der schnell und einfach installiert ist.</p>
<p><strong>Jetzt einfach testen, ob Sie schon digital empfangen!</strong></p>
<p>Bevor nun zu Hause die Panik ausbricht, ob man gegebenenfalls am 30. April 2012 in die Röhre guckt, kann man über Videotext einen schnellen einfachen Test machen. Denn nicht selten strahlt die TV-Mattscheibe schon längst die beliebten Koch- und Casting-Shows in bester Digitalqualität aus.</p>
<p><em><a href="http://www.klardigital.de" target="_blank"><strong>Testen und informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Abschaltung des Analog-SAT-Fernsehens bei „</strong>klar<strong>digital“ – eine Initiative der Landesmedienanstalten!</strong></a></em></p>
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		</item>
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		<title>Outdoor-Spielplätze für Große – die neue Fitness-Bewegung</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 09:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit und Fitness]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Vierteljahr lang kamen rund 60 Senioren im Alter zwischen 65 und 91 drei Mal wöchentlich in Hessens schönem<a href="http://www.awo-journal.de/gesundheit-und-fitness/outdoor-spielplatze-fur-grose-die-neue-fitness-bewegung/">&#160;…&#160;weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Vierteljahr lang kamen rund 60 Senioren im Alter zwischen 65 und 91 drei Mal wöchentlich in Hessens schönem Schlossgarten Hanau zusammen. Treffpunkt war der neue Spielplatz, der jüngst von Landessozialminister Stefan Grüttner eingeweiht wurde. Zwar ging es hier weniger um das gemeinsame Wippen, Schaukeln oder Rutschen, doch die von der Firma playfit<sup>® </sup>kostenlos aufgestellten Outdoor-Fitness-Geräte machten den Großen mindestens genauso viel Spaß.<span id="more-2138"></span></strong></p>
<p>Ziel dieses von der Hessischen Landesregierung initiierten Pilotprojekts war es, mit dem neuen Bewegungsparcours vor allem die ältere Generation für ein leichtes Training unter freiem Himmel zu begeistern. Vor dem Hintergrund, dass mit steigender Lebenserwartung gleichzeitig die Interaktivität der Deutschen ab ihrem 18. Lebensjahr rapide abnimmt, gewinnt laut Aussagen des Ministers ein gesunder Lebensstil immer mehr an Bedeutung. Und dazu gehört zweifelsohne die regelmäßige Bewegung.</p>
<p><strong>Fast alle der 58 Probanden fühlten sich nach einem Vierteljahr Kraft- und Koordinationstraining an den playfit<sup>® </sup>Outdoor-Fitness-Geräten gesünder.</strong></p>
<p><strong></strong>„Bei manchen Teilnehmern konnten wir sogar einen Kraftzuwachs von bis zu 40% feststellen“, resümiert Prof. Lutz Vogt von der Universität Frankfurt, die vom Land Hessen neben den Hochschulen Darmstadt und RheinMain sowie dem Landessportbund Hessen e.V. mit der Ausarbeitung einer akademischen Studie über dieses Pilotprojekt beauftragt wurde. Die Ergebnisse der Studie sollen künftig für den Aufbau und die Nutzung weiterer Bewegungsparcours in Deutschland richtungweisend sein.</p>
<p>Bereits jetzt findet man hierzulande und in den angrenzenden Ländern insgesamt 450 playfit<sup>® </sup>Standorte, an denen Jung und Alt kostenlos unterschiedlichste Übungen durchführen können. Neben den Outdoor-Fitness-Geräten für die Stärkung von Kraft und Ausdauer gibt es auch eine Vielzahl an Installationen mit integrierten Massagefunktionen zur Entspannung von Handflächen, Beinen und Rücken. Ein weiterer großer Vorteil, den die Draußen-Spielplätze für Große gegenüber Fitnessstudios haben, ist die unkomplizierte und jederzeitige Nutzung. Denn die Übungen können mal eben zwischen Einkauf und Hausarbeit in normaler Alltagskleidung gemacht werden.</p>
<p><a href="http://www.awo-journal.de/gesundheit-und-fitness/outdoor-spielplatze-fur-grose-die-neue-fitness-bewegung/attachment/23/" rel="attachment wp-att-2139"><img class="aligncenter  wp-image-2139" title="23" src="http://www.awo-journal.de/wp-content/uploads/2012/04/23-300x168.jpg" alt="" width="534" height="298" /></a></p>
<p><strong>„Was früher Dorfbrunnen war, ist heute der Bewegungsparcours.“</strong></p>
<p>Mit dieser Aussage spricht Prof. Dr. Beck von der Hochschule Darmstadt einen weiteren ganz wesentlichen Aspekt an, den die Outdoor-Fitness-Studios mit sich bringen. Zum einen macht das gemeinsame Sporteln doppelt so viel Freude, sodass die Motivation von Vornhinein stark ist, regelmäßig hinzugehen. Zum anderen ist der Bewegungsparcours laut Prof. Dr. Vogt nicht nur ein Treffpunkt zum gemeinsamen Trainieren, sondern vor allem auch ein Treffpunkt der Geselligkeit. Gerade ältere Menschen finden auf diesem Wege schnell Kontakt zu Gleichaltrigen mit denselben Interessen und können sich regelmäßig untereinander austauschen. So wurden während des vierteljährigen Pilotprojekts im Schlossgarten Hanau neben den sportlichen auch soziale Erfolge erzielt, indem sich viele neue Freundschaften bildeten. Für die Mehrheit der Teilnehmer also ein guter Grund mehr, sich auch nach Ende der Testphase weiterhin am playfit<sup>® </sup>Bewegungsparcours zu treffen.</p>
<p><a href="http://www.playfit.de/" target="_blank"><strong><em>Fragen Sie direkt bei playfit<sup>® </sup>oder bei den örtlichen Touristeninformationen nach, wo Sie auch in Ihrer Nähe einen Bewegungsparcours finden!</em></strong></a></p>
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		<item>
		<title>Uschi Glas macht Schule – mit brotZeit e.V.</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 09:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen und Geschichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.awo-journal.de/?p=2128</guid>
		<description><![CDATA[Als sie erfuhr, dass bis zu 30% der sechs- bis zehnjährigen Schüler an deutschen Grundschulen morgens ohne Frühstück ihr<a href="http://www.awo-journal.de/menschen-und-geschichten/uschi-glas-macht-schule-mit-brotzeit-e-v/">&#160;…&#160;weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als sie erfuhr, dass bis zu 30% der sechs- bis zehnjährigen Schüler an deutschen Grundschulen morgens ohne Frühstück ihr Zuhause verlassen und somit während des Unterrichts unter akutem Hunger leiden, hielt eine der wohl bekanntesten hiesigen Schauspielerinnen nicht länger still. Uschi Glas gründete 2009 den Verein brotZeit – und hat damit erfolgreich eine einmalige Verbindung von sozialer Kinderbetreuung und aktiver Seniorenförderung geschaffen.<span id="more-2128"></span></strong></p>
<p>Das Leitbild ihres Vereins, dem die dreifache Mutter gemeinsam mit ihrem Ehepartner Dieter Hermann vorsitzt, ist an sich so einfach wie einleuchtend. Dank der Unterstützung vieler Sponsoren und Unternehmen bekommt jedes Kind an den bereits geförderten Schulen morgens vor Schulbeginn „Brot“ in Form eines ausgewogenen Frühstücks, das von aktiven Senioren organisiert und zubereitet wird. Die zweite Säule des Vereinskonzepts bildet der Faktor „Zeit“.</p>
<p><strong>Immer mehr Eltern nehmen sich heute keine Zeit mehr für ihre Kinder. Die Lösung: „Zeit geben“. </strong></p>
<p>Und auch an dieser Stelle sind es wieder Deutschlands aktive und starke Senioren, die das Rückgrat des Projekts von Uschi Glas bilden. Sie geben den jungen Schülern Zeit; zum Beispiel bei den Hausaufgaben und in den Betreuungsstunden oder bei der Freizeitgestaltung mit Schach spielen oder dem Besuch kultureller Veranstaltungen. „Viele leistungsfähige Menschen erreichen das Rentenalter und fühlen sich mit der Beendigung des Arbeitslebens sozial ausgegrenzt.“, so die 68-jährige Schauspielerin. „Mit der aktiven Unterstützung unserer brotZeit-Projekte entlasten sie also nicht nur das Schulpersonal, sondern erfahren auch selbst eine hohe gesellschaftliche Wertschätzung“. Die Leistungen der Senioren werden finanziell im Rahmen der so genannten Überleitungspauschale mit bis zu 2.100,– € pro Senior vergütet.</p>
<p>Doch Geld spielt bei brotZeit e.V. eine untergeordnete Rolle, was die vielen ehrenamtlichen Helfer und unterstützenden Unternehmen u.a. aus der Lebensmittel- und Logistikbranche belegen. Allen Sympathisanten, Spendern und Mitgliedern des Vereins geht es vor allem um eines: Kindern zu helfen. Deswegen geht das Leitbild von brotZeit e.V. auch weit über die reine Nahrungsaufnahme zum Stillen des Hungers und das Zeitschenken hinaus.</p>
<p><strong>„Das brotZeit-Frühstück ist inzwischen zu einer wichtigen Kommunikations-Einrichtung vor Schulbeginn geworden.“</strong></p>
<p>Und  der Vorstand um Uschi Glas führt weiter aus: „Kinder unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft kommunizieren miteinander und gehen nach dem Frühstück motivierter in den Unterricht. Dabei sitzen viele zum ersten Mal an einem Frühstückstisch! Bei einem Migrationsanteil von 70 – 90% an den von uns geförderten Schulen stellt das Frühstück eine einzigartige Plattform für eine Unterhaltung in deutscher Sprache dar und ist somit auch praktizierte Integration.&#8221;</p>
<p>Neben der Gründungsstadt München werden mittlerweile auch zahlreiche Grundschulen in Berlin, Heilbronn und Leipzig von brotZeit e.V. gefördert. Weitere Engagements in Hamburg und Düsseldorf sind in konkreter Planung.</p>
<p><a href="http://www.brotzeitfuerkinder.com" target="_blank"><strong><em>Wenn auch Sie brotZeit e.V. aktiv mit Ihrer Zeit oder einer Spende unterstützen möchten, finden Sie hier alle Informationen!</em></strong></a></p>
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