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Gesund und fit: Schokolade — Wie »Snoezelen« von innen

21. Dezember 2017

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Immer wieder ist von »Glückshormonen« die Rede, wenn es um Schokolade geht. Auch als Aphrodisiakum, Aufputsch- oder Anti-Demenz- Mittel wurde die Süßigkeit schon gehandelt. Mehrere Studien haben aber gezeigt: Die Dosierung der Stoffe ist viel zu niedrig, als dass sie die positiven Effekte des Schokoladenkonsums erklären könnte. Was ist es also, das den Genuss so einzigartig macht?

Es ist das sinnliche Empfinden. Wenn edle Schokolade im Mund zergeht, bleibt volles Aroma zurück, das in die Nase aufsteigt und mehrere Sinne stimuliert. Hinzu kommt, dass viele Schokolade mit Kindheitserinnerungen verbinden: dem Geburtstagsgeschenk der Patentante, der Belohnung zum guten Zeugnis, dem ersten Mitbringsel der großen Liebe. Experten raten dazu, immer nur ein Stück zur Zeit langsam auf der Zunge schmelzen zu lassen und einen möglichst hohen Kakaoanteil zu wählen. So können sich – ohne große Reue wegen der Kalorien – die wohltuenden Eindrücke am besten entfalten.

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