Wenn Blumen ihre Knospen öffnen, ist es für sie lebenswichtig, den richtigen Moment abzupassen: Blühen Sie zu früh, fehlen Insekten zum Bestäuben, sind sie zu spät dran, bleibt kaum Zeit zur Samenbildung. Den Pflanzen hilft ihre innere Uhr: das Gen „Constans“. Es misst die Dauer der Lichteinwirkung und produziert – davon abhängig – Protein. Frühblüher wie zum Beispiel das Schneeglöckchen braucht kleine, Clematis, die im Hochsommer blüht, große Proteinmengen. Ist das individuell richtige Level erreicht, öffnet sich die Knospe.



