Sie hat nichts mit dem gleichnamigen Geschütz zu tun, sondern geht auf das Wort »Kanon« zurück. Damit bezeichnete man im Mittelalter die Notenskala in der Schule. Was unterhalb des Kanons lag, war eine besonders schlechte Leistung, die mit dem Vermerk »sub omni canone« bewertet wurde. Der Volksmund machte daraus schließlich »unter aller Kanone«.



