Für AWO Seniorenzentren

Woher kommt die Unschulds­be­teue­rung »Mein Name ist Hase«?

Im Win­ter 1855 ver­half der Hei­del­ber­ger Stu­dent Karl Vic­tor von Hase einem Kom­mi­li­to­nen, der im Duell sei­nen Geg­ner getö­tet hatte, zur Flucht nach Straß­burg und gab ihm dazu ver­bo­te­ner­weise sei­nen Stu­den­ten­aus­weis. Als die­ser über Umwege ans Uni­ver­si­täts­ge­richt Hei­del­berg gelangte, lud man Hase vor. Der Jurist wusste, was er zu sagen hatte, näm­lich nur das Aller­nö­tigste: »Mein Name ist Hase, ich ver­neine die Gene­ral­fra­gen, ich weiß von nichts.« So wurde er frei­ge­spro­chen – und seine (Nicht-)Aussage zum geflü­gel­ten Wort.

Comments are closed.