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Das Jahr 2015 mit spannenden Neuigkeiten

2. März 2015

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Kulturhauptstädte des Jahres:

Alle Jahre wieder werden in Europa zwei Kulturhauptstädte gekürt. 2015 sind dies Pilsen und Mons.

Pilsen open Up

Ausflug ins tschechische Pilsen
PilsenUnter dem Motto »Pilsen, Open Up!« will sich die westbömische Stadt »auf dem Weg nach Westen« präsentieren, ohne ihre kulturellen Traditionen zu ignorieren (www.plzen2015.cz). Start des Veranstaltungsmarathons ist der 17. Januar 2015. Das ganze Jahr hindurch finden Lesungen, Tanz- und Theaterinszenierungen statt. Zu einer Pilsen-Reise gehört natürlich unbedingt der Besuch der Urquell-Brauerei. Eine Führung durch das Industriedenkmal mit Museum endet mit dem Genuss des Gerstensaftes direkt vom Eichenholz-Lagerfass. (www. prazdrojvisit.cz/de)

Mons

Zu Gast im belgischen Mons
PinselDas mittelalterliche Städtchen im Süden Belgiens ist 2015 Europas zweite Kulturhauptstadt. Anlässlich dieser Auszeichnung haben in den letzten Monaten allein fünf Museen (wieder-)eröffnet, darunter das »Beaux- Arts Mons« (BMA). In dem lichtdurchfluteten Gebäude wird eine große Van-Gogh-Ausstellung gezeigt – das Highlight des Jahres! Zu sehen sind interessante Frühwerke, die der niederländische Maler zwischen 1879 und 1890 schuf. Damals lebte der Impressionist in Cuesmes, einem Dorf in der Nähe von Mons. (Ausstellung: 25.01.-17.05.2015, Di.-So. 10-18 Uhr; Ticket 15/12 €; www.bam.mons.be, www.mons2015.eu)

Blume des Jahres: Teufelsabbiss

TeufelsabbissSie blüht violett, rosa oder hellblau und ist zumindest in Norddeutschland inzwischen vom Aussterben bedroht. Hauptursache für ihre Gefährdung ist die Intensivierung der Landwirtschaft. »Feuchte Wiesen wurden entwässert, gedüngt oder zu Acker- und Bauland umgewandelt«, so Axel Jahn, der Geschäftsführer der Loki-Schmidt-Stiftung, die der Pflanze den Titel verliehen hat. Bereits im Mittelalter kam Teufelsabbiss zur Blutreinigung, bei Nierenschwäche sowie bei Bronchitis zum Einsatz. Im Schwarzwald und in den Alpen bestehen die größten Chancen, die Blume des Jahres 2015 zu sehen – dort gibt es noch größere Bestände.

Arzneipflanze des Jahres: Echtes Johanneskraut

Echtes Johanneskraut»Hypericum perforatum«, so der botanische Name, wurde vom Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze 2015 gekürt. Begründung: Sie habe traditionell wie auch aktuell eine große Bedeutung, etwa gegen leichte bis mittelschwere Depression. Einzelne Extrakte würden auch testweise in der Krebstherapie eingesetzt.

Vogel des Jahres: der Habicht

Falke HabichtAls Signal gegen die illegale Greifvogelverfolgung haben der Naturschutzbund (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz nach dem Grünspecht im letzten Jahr nun den Habicht zum Vogel des Jahres 2015 gekürt. Wer ihn beobachten will, braucht Geduld, denn er ist scheu und führt ein eher verstecktes Leben. Mit etwas Glück kann man diese edlen Greifvögel jetzt beim Balzen beobachten, denn der Spätwinter ist ihre Paarungszeit. Die atemberaubenden Sturzflüge und schroffen Wendungen sind ein einmaliges Naturschauspiel!

 

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